Komplett mit Schnee bedeckte Bäume bilden bizarre Skulpturen. In wolkenlosen Nächten leuchtet das Weiß hell und macht die Nacht weniger bedrohlich. Einsame Schlittenspuren durchziehen die endlos weiße Winterlandschaft. Auf zugefrorenen Seen tummeln sich Schlittschuhläufer. Und an den Hängen die Skifahrer. Winter in Schweden kann traumhaft sein. Ein Paradies. Mit Schnee.
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Schweden – ein Land für Sommerträume und Wintermärchen

Wer an Sommerurlaub denkt, landet oft bei den Stränden Südeuropas. Und im Winter zieht es die meisten für den Skiurlaub in die Alpen. Hier stößt du auf endlose Warteschlangen vor den Skiliften, keinen Platz für das eigene Handtuch, brütende Hitze oder nicht genügend Schnee auf der Piste. So sieht Urlaub aus, wenn du dorthin fährst, wo alle hinfahren. Wer erleben will, wie Urlaub wirklich sein sollte, findet ihn im Hohen Norden.
WeiterlesenTraumhafte winterliche Reiseziele in Schweden
Schweden ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert (gut, der November ist vielleicht schwierig), wobei jede Jahreszeit ihren ganz eigenen Reiz hat. Jetzt werden die Tage kürzer und die Temperaturen fallen zum Teil schon unter den Gefrierpunkt. An manchen Orten gab es schon den ersten Schnee und auch andernorts im nördlichen und mittleren Schweden wird es bald schneien. Schweden im Winter entfaltet eine ganz eigene Aura. Aber wo kann man sie besonders gut erleben?
WeiterlesenSensation in Südschweden: Mjällby ist schwedischer Meister 2025
Mjällby AIF hat es tatsächlich geschafft. Am heutigen Montag, 20. Oktober, besiegte der kleine Dorfverein aus Südschweden den traditionsreichen – und deutlich reicheren – IFK Göteborg auswärts mit 2:0. Damit ist Mjällby drei Spieltage vor Schluss schwedischer Meister, Sieger der allsvenskan. Das ist einerseits eine Sensation, andererseits mit Blick auf den Verlauf der Saison keine Überraschung mehr.
WeiterlesenAuswanderergeschichten 9: Neustart mit Ponyhof
Fasziniert vom einfachen, naturnahen Leben und auf der Suche nach mehr Freiheit für ihre Ponys und Hunde wollten Angelika und Tobias ursprünglich nach Kanada auswandern. Gelandet sind sie jedoch in Småland, wo sie nun ganz nach dem Motto „Das Leben ist ein Ponyhof!“ ihr kleines Ponyparadies aufbauen. Das ist ihre Geschichte:
WeiterlesenVerliebt in den Entführer? Das Stockholmsyndrom
Es ist der 23. August 1973, ein warmer Spätsommertag. Der Wahlkampf ist in vollem Gange. Regierungschef Olof Palme kämpft zum ersten Mal um seine Wiederwahl. Überall in Stockholm finden Wahlkampfveranstaltungen statt. Mitte September wird er sich gerade so retten, denn die beiden Blöcke aus Sozialdemokraten und Linken einerseits und Moderaten, Centrum und Folkpartiet andererseits werden beide auf 175 Sitze im Parlament kommen. Zugleich hört man keine guten Nachrichten aus dem Königshaus. König Gustaf VI Adolf musste aufgrund eines Magengeschwürs operiert werden und befindet sich nun in keinem guten Zustand im Krankenhaus von Helsingborg. Am 15. September wird er an einer Lungenentzündung in Folge der schweren Operation sterben. Sein Enkel, der heutige König, wird der Nachfolger. Über 50 Jahre ist dies nun her.
Umbruchszeiten. Politisch interessante Zeiten. Aber ein anderes Ereignis wird die Titelblätter der Zeitungen in den nächsten Tagen füllen.
WeiterlesenDas merkwürdige Gefühl des Daheimseins in Schweden
Neulich war ich wieder in Schweden. Zum ich-weiß-nicht-wievielten Male. Ich war mit dem Zug unterwegs, setzte mit der Fähre von Rostock nach Trelleborg über. Dort angekommen, es war früh morgens gegen 6 Uhr, ging in den Bahnhof von Trelleborg, der direkt am Fährterminal liegt, und wartete auf den Zug. Im Bahnhof gibt es ein kleines Café. Und genau hier keimte das Gefühl wieder auf: das Gefühl des Daheimseins bzw. des Nachhausekommens.
Es ist ein Gefühl, das mich fast immer überkommt, wenn ich in Schweden bin. Schon oft habe ich mir darüber Gedanken, aber so eine wirklich endgültige, mich gänzlich zufriedenstellende Antwort habe ich bisher noch nicht gefunden. Warum ist das so? Warum fühle ich mich in Schweden immer sofort so angekommen, so zuhause?
Weiterlesen„Bortbytaren“ – ein gruseliger, düsterer Krimi von Anders de la Motte
Ein Bunker in einem Berg irgendwo bei Hässleholm in Südschweden. Ein junges Paar, Smilla Holst und Malik Mansur, lieben es, Lost Places zu entdecken und zu fotografieren. Sie steigen ein ins Dunkel, begeben sich immer tiefer in den Bunker und den Berg. Dann sind sie verschwunden und tauchen nicht mehr auf. So beginnt der fesselnde Krimi „Bortbytaren“ (auf Deutsch: „Stille Falle“) des schwedischen Erfolgsautors Anders de la Motte.
WeiterlesenNobel – „Kaufmann des Todes“ oder Wohltäter der Menschheit?
Heleneborg liegt idyllisch. Das Industrielokal befindet sich am nördlichen Ufer der Insel Södermalm in Stockholm. Ein schmaler Kanal trennt hier Södermalm von Långholmen. Blickt man heute von Heleneborg hinüber nach Långholmen, schaut man auf einen Kajakverleih und unzählige Freizeitboote. Etwas oberhalb von Heleneborg sitzen die Menschen im Sommer im Café Lasse i parken, das eher an einen beschaulichen Ort irgendwo auf dem Land als an Stockholm erinnert.
Vor fast 160 Jahren war es hier auf Södermalm weniger idyllisch. Söder war der Stadtteil der Arbeiter. Viele Gebäude waren heruntergekommen, die Menschen arm, das Leben hart. Der Stadtteil hatte den wenig schmeichelhaften Spitznamen „Kniv-Söder“ (Messer-Söder). Gewalt gehörte zum Alltag. Långholmen war eine Gefängnisinsel, der Zutritt streng bewacht. Im Industrielokal Heleneborg wurde hart geschuftet. Das Gebäude hatte schon so einiges gesehen: Webereien, Tabakfabriken, Druckereien.
Seit einigen Jahren ging es weniger staubig und lärmend her, dafür aber umso gefährlicher.
WeiterlesenAuswanderer-Geschichten 8: als Lehrerin nach Schweden
Eintrag aus unserem "Orga-Buch":
27. Dezember 2023 – Hier sitze ich mit meinen beiden Kindern beim Bäcker und esse eine Laugenstange. Weihnachten ist gerade rum und gedanklich bin ich weiter weg von zu Hause als die 200 Meter, die uns eigentlich gerade von unserem Haus in Mannheim trennen. Im Februar 2023 habe ich meine erste Bewerbung an die Deutsche Schule in Stockholm verschickt und nun das Verrückte… Sie haben wirklich Interesse, dass ich als Chemie- und Erdkunde-Lehrerin nach Stockholm komme, um dort zu arbeiten. Nach dem Gespräch mit dem Schulleiter im November 2023 kam die Zusicherung, dass auch meine Kinder an die Deutsche Schule kommen können. Parallel einfach mal nach Häusern in Stockholm geschaut und auch hier sind wir direkt auf nette Menschen gestoßen, die unsere Idee und einige anfängliche Unsicherheiten ganz positiv aufgenommen haben.
Aber können wir das wagen? Was machen wir denn in Sachen Beamtentum, Abmeldung in Deutschland, mit unserem Haus und dieser wahnsinnigen Bürokratie? Schaffen wir das? Warum sollen David und ich das nicht schaffen?Weiterlesen









