Kategorie: Land und Leute

Kanelbullar - Zimtschnecken
Kanelbullar – die schwedischen Zimtschnecken: traumhaft!

Schweden: Land und Leute kennenlernen

Es ist schwer zu sagen, DIE Schweden sind so und so oder DER Schwede an sich macht das und das gerne. Will man ein Land und dessen Bewohner beschreiben, dann droht immer die Gefahr, dass man in die Klischeefalle tritt.

Subjektiv, aber nie pauschal

Ohne pauschal zu werden, wollen wir versuchen, uns Schweden und dessen Bewohnern anzunähern. Land und Leute werden beleuchtet, wobei Skurriles ebenso Platz findet wie Ernstes. Wir stellen Feste und Traditionen vor, überlegen, was typisch für Schweden ist, erzählen Geschichten, die viel über das Land und die Schweden berichten. So hoffen wir, dass am Ende ein Bild von Schweden entsteht, das das Land tatsächlich charakterisiert, die Klischees aber ausspart.

Karin und Carl Larsson – prägend für den schwedischen Stil

Carl Larsson: Frukost under stora björken 1896

Sein Heim schwedisch einzurichten, ist seit Jahren im Trend. Gemütlich soll es sein und dabei funktional. Schlicht, aber dennoch schick. IKEA prägt diesen Stil und damit die Inneneinrichtung von Millionen. Entscheidenden Einfluss auf das, was wir heute den „schwedischen Stil“ nennen, hatte das Künstlerpaar Karin und Carl Larsson, die Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine geniale Symbiose eingingen. Vielleicht haben sie ja auch den Raum, in dem du dich gerade befindest, beeinflusst.

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Seit 50 Jahren auf Du und Du

Die Du-Reform prägt Schweden und die schwedische Gesellschaft

„Kalla mig Bror!“ („Nennt mich Bror!“) – drei Worte, die nicht nur den schwedischen Sprachgebrauch veränderten, sondern auch die Mentalität der Schweden prägten. Mit diesem Satz begann 1967 der neue Generaldirektor des medicinalstyrelsen seine erste Ansprache an das Personal. Das war eine Revolution – und befeuerte das, was als die „Du-Reform“ in die Geschichte Schwedens eingegangen ist.

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Sensations-Leiche: der Fette Mats aus dem Bergwerk von Falun

Man schreibt das Jahr 1719. Im majestätischen Bergwerk von Falun laufen die Geschäfte schlecht. Daher beschließt die Grubenleitung, alte Schächte wieder in Betrieb zu nehmen. Schließlich hat man hier schon seit Jahrhunderten Kupfer abgebaut. Gut möglich, dass die Bergarbeiter früher aufgrund veralteter Technik nicht das aus der Tiefe geholt haben, was heute möglich ist. Der Marderhaut-Schacht soll also neu belebt werden. Bergarbeiter steigen hinunter und bereinigen ihn von Geröll und Unrat, die sich hier im Lauf der Jahre, in denen der Schacht nicht benutzt worden ist, angelagert haben.

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